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24. 11. 2017 - 17:28 Uhr

Pressemitteilungen

Thüringische Landeszeitung - 15. September 2010

Zwingermauer muss noch warten

Land streicht die Fördergelder

Bornhagen. (mok)
Geplante Arbeiten an der Zwingermauer der Burg Hanstein kann die Gemeinde in diesem Jahr nicht in Angriff nehmen. "Sämtliche Förderungen wurden uns gestrichen", klagt Mario Apel, Bürgermeister der Gemeinde Bornhagen, der Eigentümerin der Burg. Aus seiner Enttäuschung über die Absage der Landesmittel macht er kein Hehl.
Das Land Thüringen hatte die Streichung mit Geldmangel begründet. Etwa 20 000 Euro an Fördergeldern waren in Bornhagen für die Sanierunf der Zwingermauer im Bereich der Rondelle vier bis fünf eingeplant gewesen. 10 000 Euro hätte die Gemeinde als Eigenanteil dazu gegeben. Weiter sollte mit Fördermitteln ein Fußweg von der Bushaltestelle an der Friedensstraße zum Friedhof angelegt werden. Auch das Vorhaben fällt dem Rotstift zum Opfer.
Die Sanierung der Burg Hanstein geht dennoch weiter. Geplant ist die Restaurierung einer Treppe als Zugang zu einem bereit hergerichteten Keller im Bereich des Kunigundenfensters. Ende September/Anfang Oktober solle die Arbeit beendet sein, schätzt Bürgermeister Apel.

Thüringer Allgemeine & Thüringische Landeszeitung - 17. August 2010

Lustiges Mittelalter

Burgruine Hanstein diente dem Mittelalterfestival "Spectaculum Bendith" als eindrucksvolle Kulisse

BORNHAGEN.
Dudelsäcke und Drehleiern hatten die Burg Hanstein am Wochenende im Griff. Beim "Spectaculum Bendith" sorgten drei erstklassige Mittelalter- und Gothic-Rock-Bands für einen unterhaltsamen Abend.
Besonders düster wurde der Abend von der Gothic-Rock-Band "Schlafes Bruder" eröffnet. Mit martialischen Texten und einer diabolischen Mimik von Sänger Carsten Taberné begeisterten sie die aus ganz Deutschland angereisten Fans.
Etwas sanftere Töne schlugen die Musiker von "Dunkelschön" an, die im Anschluss die Bühne eroberten. Ihren Stil umschreiben sie selbst als Celtic-Medieval-Falk, was sich in ihrer melancholisch-mystischen, aber auch rockigen Art bestätigte. Verschiedenste mittelalterliche Instrumente, wie Drehleier, Sackpfeife und Nyckelharpa, kamen dabei zum Einsatz.
Für besonders warme Töne sorgten die außergewöhnliche Stimme der Sängerin Vanessa Istvan und das Cello von Monika Klüpfel, welches die Titel gekonnt umrahmte. Lautstark sang das Publikum bei bekannten Titeln, wie "Ai vis a lo lop" oder "Herr Mannelig", mit und ließ die Musiker mit Zugabe-Rufen nicht von der Bühne.
Diese mussten sie jedoch für die in der Szene berühmten Barden der Gruppe "Feuerschwanz" freimachen, die von den Fans sehnlichst erwartet wurden. Unter dem Motto "Nie zuvor war das Mittelalter so lustig" sorgten die als Parodieband gegründeten Feuerschwänze für einen Lacher nach dem andern. Mit urkomischen Texten und einer ausgeklügelten Bühnenshow brachten sie die Menge zum Toben und sorgten für einen großartigen Abschluss des Festivals.
Nach dem Burgfest Anfang August mit mehreren tausend Gästen auf dem Hanstein bildete das "Spectaculum" einen gelungenen Jahresabschluss für den Heimatverein Bornhagen.

Thüringische Landeszeitung - 10. August 2010

Folk, Rock und Comedy

Mittelalter-Bands sollen die Burg Hanstein erzittern lassen

Bornhagen. (mok) Für Freunde des Mittelalters gibt es nach dem großen Burgfest auf dem Hanstein mit etwa 9000 Besuchern eine Fortsetzung der besonderen Art. Am kommenden Samstag rockt am Fuß des alten Gemäuers das Mittelalter. " Wer das erleben will, der ist am 14. August auf der gotischen Burganlage gut aufgehoben", heißt es seitens des Vorstandes des Heimatvereins Hanstein/Bornhagen.
Gleich drei Musikgruppen werden ab 19 Uhr die Burgruine erzittern lassen: "Feuerschwanz", bekannt für Falk udn Comedy, "Dunkelschön" mit Celtic-Medieval-Folk und "Schlafes Bruder" mit Gothic Rock. Einlass ist ab 18 Uhr. Für Getränke und Gaumenschmaus wird gesorgt.
Bereits am Nachmittag werden vor den Türen des Klausenhofes mittelalterliche Klänge zu hören sein. Schüler der Eichsfelder Musikschule zeigen zwischen 14 und 18 Uhr ihr Können.
Das Rockspektakel soll zum Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Heimatvereins werden. Seit 20 Jahren besteht die Gemeinschaft, die sich die Sorge um den Hanstein auf ihre Fahne geschrieben hat. Komme das Konzert gut an, dann werde es in den festen Veranstaltungsplan von Verein und Gemeinde integriert, betont Vereinsvorsitzender Mario Apel. Lange war im Internet geforscht worden, welche Bands den Publikumsgeschmack am besten treffen könnte.
Die Bühne wird unterhalb der historischen Burgküche aufgebaut - eine Räumlichkeit, um deren Wiedererstehung sich der Heimatverein in Arbeitseinsätzen müht. Derzeit sei man auf der Suche nach Sponsoren für die Schachtarbeiten am Burgbrunnen, erklärt Apel. Denn erst müsse der Brunnen frei gelegt werden. Der soll, wie der Vorsitzende weiß, stolze 121 Meter tief sein. Genehmigt ist vorerst eine Freilegung bis 20 Meter.
Ein ordentliches Pflaster soll demnächst der geschotterte Abschnitt des Weges in die Burg bekommen. Auch das Pflaster der Zugbrücke wird neu verlegt.

Thüringer Allgemeine - 7. August 2010

Mittelalterrock in den Mauern von Hanstein

BORNHAGEN.

"Spectaculum Bendith" - wer das Mittelalter-Spektakel auf Burg Hanstein erleben will, ist am Samstag, 14. August, auf der gotischen Burganlage gerade richtig. Drei Musikgruppen werden ab 19 Uhr das alte Gemäuer erhitzen lassen. "Feuerschwanz", bekannt für Folk und Comedy , "Dunkelschön" mit Celtic-Medieval-Folk und "Schlafes Bruder" mit Gothic Rock sind zu hören. Eingelassen wird ab 18 Uhr. Der organisierende Heimatverein Hanstein/Bornhagen, feiert auf diese Weise auch sein 20-jähriges Bestehen. Karten erhält man vergünstigt im Vorverkauf unter www.ticketmaster.de, an der Abendkasse sind 22 Euro zu entrichten.
Am Nachmittag wird bereits vor den Türen des Klausenhofes mit mittelalterlichen Klängen und der Musikschule Leinefelde zwischen 14 und 18 Uhr auf die Veranstaltung eingestimmt.

Thüringer Allgemeine - 2. August 2010

Tausende im Mittelalter

BORNHAGEN.

Edle Ritter, holde Burgfräuleins und vorlaute Gaukler hatten die Burg Hanstein am Wochenende fest im Griff.
Höhepunkt waren die Freien von der Karlshöhe aus Sachsen, die mit ihren edlen Rössern und Fußvolk angereist waren, um das Funktionieren eine mittelalterlichen Reiterei vorzuführen.
Reichlich Handgeklapper gab es von den Gästen - sie summierten sich auf mehrere Tausend - für die Gaukler "Basseltan" und für die Spielleute von "Ohrenpeyn" und "Goselagerer". Ein Spektakuläres Feuerwerk am Samstagabend, das vom Turm der Burg gezündet wurde, sorgte für Staunen unter den Besuchern.

Thüringische Landeszeitung - 2. August 2010

Ritterlich und köstlich

10. Hanstein-Mittelalterfest bot Attraktionen für Ohren, Augen und Gaumen

Bornhagen. (bac) Bis nach Hohengandern war am Wochenende die riesige Pauke der Band "Ohrenpeyn" (Leipzig) zu hören, einer der Spielleutegruppen, die beim 10. Mittelalterfest in und um die Burgruine Hanstein herum auftraten. Die Dudelsack-, Schalmeien-, Flöten- und Trommelklänge sorgten akustisch ebenso für Mittelalterflair wie die mittelalterlich formulierten Rufe der Marketenderinnen und Spielleiter, das Schnurren (auf Zielscheiben) abgeschossener Bogen- und Armbrustpfeile, das Klirren von Fußschellen, das Scheppern von wuchtigem Koch- und Bratgeschirr, das Klappern von Ritterrüstungen und das Hufgetrappel von Streitrössern.
Es gab defitg Gesottenes, Met und andere Getränke, exotisch duftende Spezereien - natürlich gegen Taler - in Hülle und Fülle und in größter Vielfalt. Zudem boten Kunsthandwerker und Musikinstrumentenverkäufer ihre Produkte an. Eine Wahrsagerin durfte ebenso nicht fehlen wie eine kundige Frau, die die Zukunft eines Menschen aus dessen Händen zu lesen weiß, sowie Gaukler mit Zauber- und Feuerkunststücken. Das Wikinger-Karussell war wiederum besonderer Anziehungspunkt für Kinder wie Erwachsene. Es hängt an Seilen, die am oberen Ende des in der Mitte stehenden Schiffsmasten befestigt sind. Bärbeißige Burschen stemmen sich darunter, ziehen es mit ihrer Körperkraft auf und lassen es los.
Zu dem altertümlichen Eindruck für die Augen trugen neben den Zelten und Buden, feilgebotenen Waffen- und Rüstungsimitationen sowie den Gewändern der Mitwirkenden nicht zuletzt vom veranstalteten Heimatverein Hanstein-Bornhagen e.V. auch die Kleidung eines großen Teils des Publikums bei. Ob das ein zu allem entschlossener Bauernanführer mit Gefolge war, Clubs fein betuchter Damen und Herren, Bruder Tuck und andere "Mönche" oder Robin Hood höchst daselbst. Etwas fremdartig wirkten jedoch die schwarzen Uniformen von Anhängern der Gothic-Szene.
Dieses Burgfest im Dreiländereck immer am ersten Augustwochenende gilt bei Mittelalterfans nicht nur im Umkreis in Niedersachsen, Hessen und Thüringen als feste Adresse. So bildeten die zumeist nicht mittelalterlich gewandeten Eichsfelder bei der 10. Auflage des Festes praktisch eine Minderheit. Erstmals gab es ein zweites Ritterlager unterhalb von Rimbach.
Die Attraktion waren "Die Freien von der Karlshöhe" aus Sachsen, die im Burggraben zu Pferde ritterliche Übungen professionell demonstrierten. Gemeinsam mit den Gruppen Thüringer Ritterbund (Erfurt/Mühlhausen) und Mark Meißen 1200 zeigten sie - dem Landgrafen und seinem Gefolge im Graben und dem Publikum in sicherer Entfernung - Turnierreitertraining und Kampfübungen der Fußtruppe.
Der Abend des ersten Veranstaltungstages wurde gekrönt mit einem Feuerwerk über der romantischen Hanstein-Kulisse.

Hallo Eichsfeld - 25. Juli 2010

Traditionelles Mittelalterfest auf Burg Hanstein

Ohrenpeyn und Ritterkampf

BORNHAGEN. Am kommenden Wochenende steigt auf Burg Hanstein das traditionelle Mittelalterfest. Mit dabei sind wieder zahlreiche Attraktionen, die für einen passenden Rahmen sorgen.

Die Speluden "Ohrenpeyn": Der Name ist alles andere als Programm, wissen die Spielleute doch die Menschen mit ihrem Können in die Welt des Mittelalters zu entführen. Lernen Sie Schalmei, Dudelsack, Laute, Davul und Trumscheit kennen. Tänze und Lieder aus alter Zeit leben wieder auf. Lauschen Sie den bezaubernden Klängen der Instrumente einer märchenhaften Zeit!
"Basseltan": Basseltan kommt aus dem Altdeutschen und heißt Zeitvertreib. Heute nennt sich so ein Gauklerduo, das die Tradition der Spielmanns- und Gauklerkunst in altbewährter und immer aktueller Form fortführt. Die zwei umschmeicheln Ihr Aug und Ohr mit Gaukelei, atemberaubender Jonglage, Gedichten, Musik und Schauspiel und sind für manchen Spaß und Überraschung gut. Sie werden nicht nur vor, sondern auch gerade mit dem Publikum spielen.
"Die Freien von der Karlshöhe": Für Spannung sorgen die Ritter, die ein Kampftraining und eine Vorführung der Fußtruppen sowie eine Vorführung und Erklärung zu mittelalterlicher Reiterei bieten. Hier kann man einmal mehr über die Ritter aus dem Mittelalter lernen. Die Ritter benutzen mit ihren Pferden dafür einen Teil des Zwingers, da die Bühne hierfür nicht genug Platz bietet.
"Wikingerkarussell": Auch dieses Jahr können sich Reiselustige wieder auf das Wikingerschiffkarussell begeben und fernen Zielen entgegeneilen. Der Kampf gegen Wind und Wellen mit diesem Schiff macht besonders Freude, da die Seeleute stets guter Laune sind. Mittendrin hat man einen Überblick über den Markt. Junge und erfahrene Seeleute freuen sich zusammen.
"Kinderreitturnier": Zur Freude aller haben die Mitspieler verschiedene Aufgaben zu erfüllen, die sich im Rahmen einer erzählten Geschichte wiederfinden. So wird schließlich der Drache besiegt und die Jungfer befreit. Doch wie das gelingt, verraten wir den Mädchen und Jungen, die Ritter sein werden, hier noch nicht. Ein großer Spaß für die ganze Familie.
"Die Goselagerer": Wenn die Goselagerer mit Trommeln und Dudelsack aufspielen, hält es keinen mehr stillstehend auf seinem Platz. "Und das soll auch wohl so sein!" In diesem Jahr sollen gemeinsame mittelalterliche Tänze zu standesgemäßer Musik und Minnegesang verrichtet werden. Natürlich haben "Die Goselagerer", wie in den vergangenen Jahren, auch wieder ihre vielseitigen mittelalterlichen Zauberkünste, Feuerdarbietungen, Gaukelei und "allerley" aus längst vergangenen Jahrhunderten im Gepäck.

Thüringische Landeszeitung - 8. Juli 2010

"Princess Jo" auf der Burg Hanstein

Bornhagen. Die Band "Princess Jo" will am Samstag auch den letzten Gast auf den Wellen durch den Sommer tragen. Die Burgriune auf der Burg Hanstein steht für dieses Konzert bereit. Neben Klassikern der Rock- und Popgeschichte unternehmen die Künstler auch Ausflüge in den Bereich Soul und Funk. Das Konzert beginnt um 21 Uhr.

Thüringer Allgemeine - 28. Juni 2010

Hanstein öffnete die Burgtore für Kinder

Wie echte Ritter und Edelfräulein durften sich die Jungen und Mädchen beim gestrigen Kinderfest auf der Burg Hanstein fühlen. Vom Erlös des Tages soll der Spielplatz Bornhagen erneuert werden.

BORNHAGEN.
In einem großen Gemeinschaftsprojekt hatten sich der Heimatverein, die Bornhagener Feuerwehr und die Eichsfelder Ritterschaft zusammengefunden, um ein buntes Kinderfest auf der Burg zu organisieren. Und so durften sich ganz besonders die kleinen Steppkes in mittelalterliche Geschicklichkeitsspielen und im Armbrustschießen versuchen. Für besonders gute Schützen hielt Klaus Röhrig von der Eichsfelder Ritterschaft in seiner großen Schatztruhe eine kleine Überraschung in Form eines Goldstückes bereit.
Der Erlös des Festes geht in die Sanierung des Bornhagener Spielplatzes. Dieser soll in Eigenregie mit neuen Spielgeräten bestückt werden. "Außerdem gibt es noch vielfältige Ausbesserungsarbeiten", erläuterte Frank Müssig, Vorsitzender der Feuerwehr. sr

 

Thüringer Allgemeine - 1. Mai 2010

Burg Hanstein auf Briefmarke

Auch Eichsfelder Schutzpatron St. Martin steht auf dem Ausgabeprogramm 2011

Der Zweiburgenblick mit Burg Hanstein und Burg Ludwigstein soll im Jahr 2011 Motiv einer Sonderbriefmarke werden. Das geht aus dem jetzt vom Bundesfinanzministerium in Berlin veröffentlichten Ausgabeprogramm hervor. Damit kommt gut 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung erstmals ein Wahrzeichen des Eichsfeldes zu Briefmarkenehren. Außerdem soll St. Martin bedacht werden.

Von Rainer Schmalzl

BORNHAGEN.

Als wohl schönste Burgruine Mitteldeutschlands wird der Hanstein immer wieder gerühmt. Im nächsten Jahr soll er mit dem Ludwigstein als "Zweiburgenblick im Werratal" auf einem Briefmarkenmotiv grüßen und eine der 51 Sonderbriefmarken des Jahrgangs 2011 werden. Philatelisten und Heimatfreunde sehen die überraschende Meldung als kleine Sensation, aber längst für überfällig, dass mehr als 20 Jahre nach dem Fall der Mauer erstmals auch das Eichsfeld auf eine derartige Weise bedacht wird. "Ich find' es ganz hervorragend", sagte Mario Apel, Vorsitzender des Heimatvereins Hanstein/Bornhagen in einer ersten Reaktion gegenüber unserer Zeitung.
Dass das zuständige Bundesfinanzministerium das Motiv in die Jahresplanung aufgenommen hat, ist ganz besonders Landrat Stefan Reuß  vom Warra-Meißner-Kreis zu verdanken, der sich beim damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und dessen Nachfolger Wolfgang Schäuble stark  gemacht hatte. "Das ist eine tolle Nachricht, wird doch somit der landschaftlich so reizvollen und geschichtlich so bedeutenden Stelle im Werratal mit der neuen Briefmarke besondere Aufmerksamkeit zuteil", so Reuß. Mit ihm stimmt auch Mario Apel in der Auffassung überein, wonach die angekündigte Briefmarke als weltweiter Werbeträger für die Urlaubsregion Werratal und Eichsfeld bestens geeignet sei. Für die offizielle Präsentation der Marke kann sich der Vereinschef aus Bornhagen keinen würdigeren Ort als den Rittersaal in der Burg Hanstein vorstellen. Und zur nächsten  Vorstandssitzugn soll auch gleich über einen begleitenden Sonderstempel diskutiert werden, so Apel. Ein Experte habe bereits Unterstützung signalisiert.
Ob es Zufall oder gar Diplomatie war, dass die Marke genau in der Mitte Zwischen dem 700. Geburtstag des Hansteins (2008) und dem 600. Geburtstag des Ludwigsteins (2015) erscheint, ist den Förderern des Projektes eher nebensächlich. Auf Eichsfelder Seite dürfte die Freude vermutlich etwas größer sein, zumal die Burg Ludwigstein bereits im Jahr 1977 innerhalb der Dauermarkenserie "Burgen und Schlösser" der Deutschen Bundespost und der Deutschen Bundespost Berlin schon einmal zu philatelistischen Ehren gekommen war. Als letztes Eichsfelder Motiv war im Jahr 1984 das Duderstädter Rathaus bedacht worden.
Und zum Jahresende 2011 können sich nicht nur die hiesigen Philatelisten noch auf zwei weitere gezackte Kunstwerke mit Eichsfelder Bezug freuen. Denn die beiden Weihnachtsbriefmarken zeigen diesmal St. Martin, den Schutzpatron  des Eichsfeldes, sowie St. Nikolaus, der hier ebenfalls sehr stark verehrt wird und Patron verschiedener Kirchen ist.

 

Thüringische Landeszeitung - 23. April 2010

Rund um die Burg Hanstein

Rimbach. (tlz) Unter dem Titel "Grenzen trennen - Natur verbindet" startet am Sonntag, 25. April, eine Wanderung um 14.45 Uhr am Parkplatz Rimbach entlang der ehemaligen Grenze rund um die Burg Hanstein. Auf der sechs Kilometer langen Wanderung erfahren die Teilnehmer vom Naturparkführer Uwe Vogt interessantes zum "Grünen Band".

Thüringer Allgemeine - 21. April 2010

Vom Höheberg ins Werratal

Nächste geführte Wanderbus-Tour startet im schönen Bornhagen

BORNHAGEN.
Die zweiter Wanderbus-Tour führt am Sonntag, dem 25. April, von Bornhagen über die Teufelskanzel nach Werleshausen. Naturführer Gerhard Hornemann lädt hierzu alle Wanderfreunde herzlich ein.
Die rund neun Kilometer lange Wanderung startet um 13.45 Uhr an der Bushaltestelle von Bornhagen unterhalb des "Klausenhofes". Vorbei am Gasthof und der Stellmacherei geht es bergauf nach Rimbach. Am Informationspavillon vom Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal kann man sich über den Naturpark, das Grüne Band und die Wanderwege in der Hanstein/Höheberg-Region informieren. Bei schönem Wetter ist von hier aus der Brocken im Harz zu sehen.
Vorbei am Hotel "Zweiburgenblick" gelangt man zum Parkplatz Rimbach. Hier gibt eine Infotafel Einblicke in die "Geologische Route" im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Vom Parkplatz geht es weiter bergauf auf dem Eichsfeldwanderweg in Richtung "Teufelskanzel". Von hier aus haben die Wanderer einen imposanten Blick auf die Werraschleife, auf das Stockmacherdorf Lindewerra und zum Hohen Meißner. Nach einer kleinen Pause folgen die Teilnehmer dem Eichsfeldwanderweg und steigen hinab in das Stockmacherdorf Lindewerra. Nach der Einkehr im Café "Zum Werrakrug" führt der Weg an der Werra entlang nach Werleshausen, dem Endpunkt der Wandertour.
Den Ausgangspunkt der Wanderung erreicht man mit dem Wanderbus ab dem Worbiser Busbahnhof um 12.05 Uhr, dem Leinefelder Busbahnhof um 12.15 Uhr und Dingelstädter um 12.35 Uhr sowie dem Heiligenstädter Busbahnhof um 13.10 Uhr. Die Rückfahrt ist für 18 Uhr von Werleshausen vorgesehen. Das komplette Wanderbusprogramm ist in der Naturparkverwaltung erhältlich.

Thüringer Allgemeine - 3./4. April 2010

Burg Hanstein

Das Burgleben ist bei Kindern immer beliebt. Gerade das lange Osterwochenende lädt dazu ein, mit den Sprösslingen mal wieder auf Entdeckungstour durch alte Gemäuer zu gehen. Empfehlenswert ist die Burg Hanstein. Die Mauern der Ruine laden kleine Ritter zum Erkunden ein. Dabei können der Turm erklommen, alte Geschosse in Augenschein genommen und Rittersäle bestaunt werden. Außerdem regen die Wälder um die Burg zum Osterspaziergang an. Ein mystisches Ziel, welches die Kinder beeindrucken wird, ist zum Beispiel die Teufelskanzel.

Thüringer Allgemeine - 9. Januar 2010

Hanstein und Werraschleife in Öl

Polizeibeamter aus Schloßvippach zieht es gern zu künstlerischen Ausflügen ins Eichsfeld

Während einer ersten kleinen Personalausstellung hat der Hobbymaler Wolfgang Fischer jetzt in seinem Heimatort Schloßvippach im Landkreis Sömmerda auch stimmungsvolle Motive aus dem Eichsfeld vorgestellt.

EICHSFELD(rs).
Die Burg Hanstein zieht seit jeher Maler sowie Fotografen und Filmemacher an. Auch Wolfgang Fischer aus Schloßvippach verbinden Erinnerungen an die Eichsfelder Burg, zumal er dort vor rund 40 Jahren für einige Zeit als Grenzsoldat den Dienst versah. Nach der Wende hat der gebürtige Erfurter mehrfach Ausflüge ins Eichsfeld unternommen und verschiedene Motive in Öl gemalt. So beispielsweise die Burgruine Hanstein und den Blick von der Teufelskanzel aus auf die Werraschleife und Lindewerra. Beide Bilder gehörten jetzt zu seiner ersten Personalausstellung im Heimatort Schloßvippach.
Für den 59-jährigen Polizeibeamten ist die Malerei inzwischen zu einem überaus entspannenden und künstlerischen Ausgleich zum stressigen Dienst geworden. In diesem Jahr will sich Wolfgang Fischer wiederum mit Stift, Pinsel, Leinwand und Staffelei ins Eichsfeld aufmachen. "Dort warten noch so viele Ansichten", meint der begeisterte Hobbykünstler. Die Liebe und Verbindung zu dem Landstrich zwischen Harz, Werra und Hainich liege auch deshalb so nahe, weil seine Frau aus dem Eichsfeld stammt.